Info über die Mitmachaktion: Begegnung im Stein und Pixel

„Zusammenhalt in Stein gemeißelt“ ist ein partizipatives Kunst- und Kreativprojekt des Malteser Hilfsdienst e.V. und Künstlerin Sanja Zivo das von März bis Juni 2026 in Fulda stattfinden soll. Unter der künstlerischen Leitung von Sanja Zivo lädt das Projekt Kinder, Jugendliche und Erwachsene – mit und ohne Migrationshintergrund – dazu ein, sich kreativ und aktiv mit dem Thema Zusammenhalt auseinander-zusetzen. Zentrales Element ist ein großformatiges Bodenmosaik aus Sandstein – der Pfad Begegnung in Stein und Pixel. In verschiedenen öffentlichen Mitmachaktionen meißeln Teilnehmende mit Hammer und Meißel persönliche Botschaften zu Themen Zusammenhalt in Sandsteinplatten. Diese Aktionen finden an alltäglichen Orten statt: in Schulen,  Unternehmen, Vereinen und im öffentlichen Raum. Die gestalteten Platten werden abschließend zu einem Mosaik in Fulda zusammengefügt – als sichtbares Zeichen für die Wirkung der Kunst und des Zusammenhalts.Ziele des Projekts sind die Förderung von ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung,  Zusammenhalt in der Gemeinschaft durch kreatives Tun und Verständnis für die Rolle der Kunst und Kultur um damit die Erkenntnis für ein friedliches und gemeinsames Miteinander erfahrbar machen und im Gemeinschaftsprozess gestalterisch ausdrücken.Vorstellungskraft und Ideen für das Kunstwerk entwickeln und ausdrücken. Förderung von Fantasie, Wahrnehmungsfähigkeit, Reflexion der eigenen Arbeit, individueller Entfaltung wie der Entwicklung von Kreativität und Ausdrucksfähigkeit. Auseinandersetzung und Bewusstsein für den eigenen Kulturkreis schärfen und Offenheit für andere Kulturen entwickeln.

Info über Sanja Zivo

Sanja Zivo prägt die Kunstszene der Region bereits seit vielen Jahren. Ihr breitgefächertes Engagement umfasst sowohl Kunstaktionen im öffentlichen Raum als auch Projekte der kulturellen Bildung. Sie ist eine inspirierende Künstlerin, die durch ihre abwechslungsreiche Kunstaktionen immer wieder neue Wege findet, um Menschen zu begeistern, zu verbinden und zum Nachdenken anzuregen. 

Seit ihrem Abschluss an der Universität der Künste widmet sich die von der Künstlersozialkasse anerkannte Künstlerin der Aufgabe, durch die Mittel von Kunst und Design Impulse für eine lebenswertere Umwelt zu setzen. Ihre Kunst bereichert unsere Gesellschaft auf vielfältige Weise und inspiriert viele Menschen, aktiv mitzuwirken.

Woher komme ich künstlerisch? Meine künstlerische Herkunft liegt in der Neugier, alltägliche Phänomene genau zu betrachten, zu hinterfragen und mit formalen Mitteln neu zu inszenieren. Ich schaffe partizipative Aktionskunst aus den Überresten des Konsums. In meinen Räumen lade ich zum Mitmachen und zum Dialog ein, um den Entstehungsprozess zeitgenössischer Kunst nahbar zu machen und gemeinsam das oft Unbekannte im kreativen Schaffen zu entdecken.

Wofür stehe ich? Ich stehe für Offenheit, Authentizität und denselben Respekt vor Material und Publikum. Ich glaube an die demokratische Kraft der Kunst: Sie lädt ein zum Dialog, zur Selbstprüfung und zum gemeinsamen Sinn finden. Ich möchte mit der klassischen Trennung zwischen Künstler und Publikum brechen, indem ich die Rezipienten direkt in den kreativen Entstehungsprozess einbeziehe. 

Was sind meine Themen und Arbeitsfeld? Meine Themen drehen sich um Wahrnehmung, und Identität. Ich erforsche, wie Erinnerungen und Gegenwart miteinander verwoben sind und wie die Partizipation Bedeutung erzeugt.